Thematische Übersicht zu Geldwesen mit 12 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Hartgeld bezeichnet Münzen und an Edelmetall gebundene Zahlungsmittel. Im Finanzjargon steht es auch für renditeträchtige Investitionen.
Gold gilt historisch als nahezu unzerstörbarer ökonomischer Wert. Der Lexikoneintrag erläutert seine Bedeutung und seinen magischen Reiz.
Definition von „Gequetschte“: historische Bezeichnung für Münzen mit geringem Nennwert und Geldbeträge hinter dem Komma, heute Cent.
Geldsurrogate sind Zahlungsmittel wie Karten, Schecks und Wechsel, die im Geschäftsverkehr ähnlich wie Geld verwendet werden. Definition und Beispiele.
Geldrefusion bezeichnet die Verweigerung von Geld, das aufgrund einer Begültigung mit Annahmezwang als gesetzliches Zahlungsmittel gilt.
Definition von „Geld, schweres“: Hartgeld und unverfälschte Kurantmünzen aus Silber und Gold sowie weiterführende Fachbegriffe.
Definition von Free Banking: Rückzug des Staates aus dem Geldwesen und vollständige Privatisierung des Geldsystems mit freier Geldemission.
Finanz-Analphabetismus bezeichnet mangelndes Wissen über die Wirkweise des Geldes in der Bevölkerung. Hinweise auf Erhebungen von 2014.
Dollarisierung bezeichnet die Nutzung einer fremden Währung als Zahlungsmittel, Anlage- oder Recheneinheit. Definition, Formen und wirtschaftliche Folgen.
„Blüten“ bezeichnet im Finanz- und Kriminaljargon gefälschte oder verfälschte Banknoten. Verweise auf verwandte Begriffe und rechtliche Hinweise.
Begültigung bezeichnet die staatliche Erhebung eines Geldzeichens zum gesetzlichen Zahlungsmittel mit Annahmezwang und sichtbarer Legitimation.
Beischlag bezeichnet veruntreute Münzmetalle und rechtswidrige Nachprägungen fremder Münzen. Definition aus dem Finanzlexikon.