Banknoten
Thematische Übersicht zu Banknoten mit 12 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Definition der Banknoten-Wertbeschränkung: Warum Zentralbanken nur Geldscheine mit geringem Nennwert ausgeben und welche Ziele damit verbunden sind.
Definition des Banknotenausschusses (BANCO): Aufgaben der EZB bei technischen Fragen zu Banknoten, Münzen und der Falschgeldüberwachung.
Guilloche bezeichnet fein gezeichnete Linien- und Kurvenmuster auf Banknoten, Karten und Wertpapieren, die Fälschungen erschweren sollen.
Maßnahmen zur Fälschungssicherung von Banknoten: Sicherheitsmerkmale, Chiptechnologie und das Erkennen sowie Aussondern gefälschter Geldzeichen.
Dritteldeckung bezeichnet die Verpflichtung, ein Drittel der ausgegebenen Banknoten in Gold zu decken. Historisches Beispiel: die Reichsbank.
Die Bank-Restriktion bezeichnet die Aussetzung der Goldeinlösung durch die Bank von England ab 1797 und ihre Folgen für Goldpreis und Banknoten.
Goldschmiede-Scheine waren im 17. Jahrhundert in London ausgegebene Quittungen über hinterlegte Edelmetalle, die als Papiergeld verwendet wurden.
Geldzigarre bezeichnet eine Zigarre mit Banknoten als Deckblättern oder einer aus einem Geldschein gefertigten Banderole.
Geldhosen sind Beinkleider aus Banknoten, die mit Gaze, Klarlack oder durchsichtigem Gewebe zusammengefügt werden und besonderes Ansehen verleihen.
Die Nachfrage nach dem 500-Euro-Schein als Hinweis auf das Vertrauen in das Finanzsystem – besonders während der Finanzkrise ab 2008.
Definition von „Dead Presidents“: US-Banknoten, auf denen ein verstorbener amerikanischer Präsident abgebildet ist. Mit Verweisen auf verwandte Begriffe.
„Blüten“ bezeichnet im Finanz- und Kriminaljargon gefälschte oder verfälschte Banknoten. Verweise auf verwandte Begriffe und rechtliche Hinweise.
