Dollar-Vertrauen (Dollar confidence)

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Viele Anleger weltweit flüchten bis anhin in Krisenzeiten in den USD. – Obschon die sich im Herbst 2008 zur globalen Finanzkrise ausgeweitete Subprime-Krise von den USA ausging, und trotz der Tatsache, dass in den USA international tätige Banken zusammenbrachen – wie vor allem die Investmentbank Lehman Brothers – oder in teilweise schwere Schieflage gerieten, zogen die Anleger ihr Geld aus Schwellenländern und auch aus Europa ab und kauften US-Staatsanleihen. Im Gegensatz zu den Vorhersagen der meisten Finanzfachleute stieg daher der Kurs des EUR gegenüber dem USD in der Finanzkrise nicht an, sondern das Gegenteil trat ein. – Offensichtlich ist das Vertrauen in das politische System der USA höher, und die sich daran knüpfenden Erwartungen in die US-Volkswirtschaft sind besser als dies gegenüber allen anderen Staaten der Fall ist.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Dollar-Vertrauen (Dollar confidence)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/dollar-vertrauen-dollar-confidence/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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