Anlegerverhalten
Thematische Übersicht zu Anlegerverhalten mit 11 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Anlegerverhalten beschreibt theoretische Modelle und empirische Untersuchungen dazu, wie Privathaushalte, Unternehmen und Institute Geld anlegen.
Hindsight beschreibt, warum Anleger Ereignisse im Nachhinein für vorhersehbar halten und dadurch Unsicherheit unterschätzen sowie mehr Risiken eingehen.
Der Glücksspieleffekt beschreibt, warum Anleger mühelos erzielte Börsengewinne häufig risikofreudiger reinvestieren und ihre Aktienquote erhöhen.
Bedeutung von „Geschorener“ und „Gerupfter“ im Börsenjargon: ein Anleger, der entgegen fachkundigem Rat handelt und Verluste erleidet.
Die Furchtthese beschreibt, wie Sorge und Unsicherheit der Anleger eine Finanzkrise durch unentschlossenes Verhalten selbst verstärken können.
Finanzpsychologie untersucht psychologische Verhaltensmuster, Anlegerentscheidungen und Kurse. Ihre Grenzen gegenüber finanzmathematischen Erklärungen.
Warum Anleger in Krisenzeiten trotz der US-Finanzkrise US-Staatsanleihen kauften und das Vertrauen in Dollar und US-Wirtschaft bestehen blieb.
Bärenfalle bezeichnet eine Marktlage, in der Anleger fallende Preise erwarten, während börsennotierte Finanzprodukte bereits wieder steigen.
Attentismus bezeichnet das vorläufige Zurückhalten von Aufträgen am Finanzmarkt in Erwartung günstigerer Bedingungen, etwa sinkender Zinsen.
Definition des juristischen Begriffs „verständiger Anleger“ und seiner Bedeutung bei der Beurteilung kursmanipulativer Umstände.
Definition der Abgeltungsteuer: einheitlicher Steuersatz auf Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne sowie Auswirkungen auf Anlageentscheidungen.
