Hindsight (so auch im Deutschen gesagt, seltener [unschön] Nachhineinsicht)

Anleger glauben nach dem Eintreten eines Ereignisses, man hätte dieses voraussehen können. Im nachhinein erscheint der Markt also berechenbarer, als er tatsächlich ist. Dieses Unterschätzen der Unsicherheit macht Anleger waghalsig; sie gehen jetzt mehr Risiken ein, als dies nüchtern und sachlich angemessen wäre. – Siehe Animal Spirits, Erwartungen, unangemessene, Euphoriephase, Finanzpsychologie, Glücksspieleffekt, Herdenverhalten, Krisen-Vorschatten, Kurzsichtigkeit, Odd Lot-Theorie, Überschwang, unvernünftiger.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
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https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

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Herfindahl-Hirschman-Index

\[HHI=\sum_{i=1}^{n}s_i^2\]

Die Konzentration eines Marktes anhand quadrierter Marktanteile messen.

Variablen: si Marktanteil des Unternehmens i; n Zahl der Unternehmen.

Anwendung: Für Wettbewerbsanalyse, Marktstruktur und Fusionskontrolle.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Hindsight (so auch im Deutschen gesagt, seltener [unschön] Nachhineinsicht)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/hindsight-so-auch-im-deutschen-gesagt-seltener-unschon-nachhineinsicht/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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