Unsicherheitsbedingte Portfolioumschichtung

Eine unsicherheitsbedingte Portfolioumschichtung entsteht, wenn Anleger als riskant wahrgenommene Positionen verkaufen und Mittel in als sicher geltende Länder oder Vermögenswerte verlagern. Typische Folgen sind sinkende Kurse riskanter Wertpapiere, steigende Risikoprämien und höhere Finanzierungskosten für Unternehmen und Staaten. Gleichzeitig können Mittel in sichere Anlagen wie Gold fließen. Der Bericht ordnet diese Anpassungen in den theoretischen Rahmen der Portfolio-Diversifikation ein.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Oktober 2025 , 16.10.2025 , PDF-S. 55. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/966566/referenceDoc/cdbe77c12deff13d3cf07f01032df69d.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Unsicherheitsbedingte Portfolioumschichtung“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/unsicherheitsbedingte-portfolioumschichtung/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com