German

Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.

  • Wartegeld (delay charge; waiting pay; pilot fee) DE

    Von Spediteuren (CH: Spettern) dem Kunden dann besonders in Rechnung gestellte Forderung, wenn – ein Camion (D: Lastkraftwagen) aus Gründen, welche der Besteller (orderer) zu vertreten …

  • Warteschlange (waiting queue, waiting line) DE

    Bei einer Bank ein Stau vor dem Kassenschalter oder dem Bedienungsstand (service console). Ist dies nicht die seltene Ausnahme, so deutet eine Warteschlange immer auf organisatorische …

  • Wartungszeit auch Servicezeit (engineering time) DE

    Wenn nicht anders definiert, so versteht man darunter bei einem Institut oder an der Börse die Dauer, während der Pflege- und Instandhaltungsarbeiten (servicing and maintenance work) …

  • Waschhausgeld (washhouse fee) DE

    Frühere Gebühr bei Nutzung des öffentlichen Waschhauses in ländlichen Gemeinden. Meistens war darin die Beheizung des Waschkessels (wash cauldron, copper) nicht eingeschlossen. Diese hatte der jeweilige …

  • Wash Sales (so auch häufig im Deutschen gesagt, seltener Scheingeschäfte und im Englischen Sham Transactions) DE

    Der Handel mit Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten - im besonderen an Börsen -, bei denen der Käufer und der Verkäufer zumindest wirtschaftlich derselbe ist. Der an …

  • Washington Consensus (so auch im Deutschen gesagt) DE

    Im Jahr 1989 vereinbarte Leitlinie, wonach kreditgebende internationale Organisationen (lending international organisation wie Weltbank, Internationaler Währungsfonds) Darlehn nur solchen Ländern gewähren sollen, deren Politik vor allem …

  • Wasserfall-Prinzip (waterfall principle) DE

    Bezeichnung dafür, dass bei Verbriefungspapieren die unterschiedlichen Tranchen in einem Nachrangverhältnis (Subordinationsverhältnis; ratio of subordination) zueinander stehen. Hierbei kommen im Pool der Zweckgesellschaft anfallende Zins- und …

  • Wasserfall-Prinzip beim digitalen Euro DE

    Das Wasserfall-Prinzip ist ein automatisierter Mechanismus zum Zu- und Abführen von Liquidität zwischen einem Konto für den digitalen Euro und einem verknüpften Bankkonto. Überschreitet ein Zahlungseingang …

  • Wassergeld (water fee) DE

    Die Zahlung an das Versorgungs-Unternehmen für die Bereitstellung von Trinkwasser (potable water) im Rahmen eines Liefervertrags. – Eine frühere Abgabe auf die gewerbliche Nutzung von Gewässern …

  • Wassermaut und Naulum (user fee on navigable rivers and canals) DE

    In älteren Dokumenten die für die Nutzung von Binnengewässern von Schiffen zu entrichtende Abgabe. Der Ertrag der Maut floss in der Regel einem Fonds zu, aus …