Wasserfall-Prinzip beim digitalen Euro

Das Wasserfall-Prinzip ist ein automatisierter Mechanismus zum Zu- und Abführen von Liquidität zwischen einem Konto für den digitalen Euro und einem verknüpften Bankkonto. Überschreitet ein Zahlungseingang die Haltegrenze, wird der überschüssige Betrag automatisch auf das Bankkonto des Empfängers übertragen. Reicht das Guthaben in digitalem Euro für eine Zahlung nicht aus, kann der erforderliche Betrag umgekehrt vom Bankkonto nachgeführt werden. Der Abgleich erfolgt im Hintergrund, sodass die Haltegrenze stabilisierend wirkt, ohne die praktische Zahlbarkeit größerer Beträge zu verhindern.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – März 2026 , 26.03.2026 , PDF-S. 79. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/988542/referenceDoc/5895ae7b0fe2b871ce74372e4895eede.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Wasserfall-Prinzip beim digitalen Euro“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/wasserfall-prinzip-beim-digitalen-euro/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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