German
Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.
- Wettbewerb und Konkurrenz, in der älteren Literatur auch Ämulation, Emulation und Kompetition (competition) DE
Allgemein gesehen das Bemühen mehrerer um die Erreichung eines Zieles. Indessen wird dieses Ziel aber nur von einem einzigen bzw. mehreren Ersten auch tatsächlich erreicht (an …
- Wettbewerbs-Status, internationaler (extra home-area price competitiveness) DE
Zustand einer Volkswirtschaft bzw. eines Währungsgebietes wie die Eurozone in Hinblick auf das Verhältnis gegenüber der internationalen Konkurrenz. Von der EZB wird diese Grösse im Rahmen …
- Wettbewerbs-Status, Überwachung (monitoring of competitiveness) DE
Vorschlag, zumindest für die Mitglieder des Eurogebiets eine über die Bestimmungen des Stabilitäts- und Wachstumspaktes hinausgehende laufende Beobachtung der Wettbewerbsfähigkeit anhand bestimmter Merkmale einzuführen. Der Zweck …
- Wettbewerbsfähigkeit (competitiveness) DE
Das Vermögen, die Tauglichkeit eines Anbieters – unter marktwirtschaftlichen Bedingungen (market economy conditions: keine Präferenzen: die Käufer stehen den Verkäufern indifferent, nämlich völlig unvoreingenommen, neutral gegenüber), …
- Wettbüros (betting business) DE
Wer in Deutschland Wetten aller Art, insbesondere auch Punktwetten (point spread bets) im Fussball und im Sport allgemein anbietet, bedarf hierzu einer staatlichen Genehmigung, die bis …
- Wetterderivat (weather derivative) DE
Finanzinstrument, bei dem witterungsbedingte Umstände - in erster Linie die Temperatur und die Niederschlagsmenge - den Basiswert bilden (a derivative whose payout is based on a …
- Whistleblower (so auch oft im Deutschen gesagt, seltener Informant und Informationszuträger) DE
In Bezug auf den Finanzmarkt eine Person, die unzulässiges Handeln wie etwa Insidergeschäfte, Köderangebote oder Untertunnelung, von dem diese Person an ihrem Arbeitsplatz erfährt, der Aufsichtsbehörde …
- Wholesale Banking (so auch im Deutschen gesagt; seltener Globalgeschäft und Grossgeschäftszweig) DE
Transaktionen einer Bank an den internationalen Kapitalmärkten. Dazu zählt der Handel mit Geld, Devisen, Aktien, festverzinslichen (fixed interest bearing) Wertpapieren und Kapitalmarktprodukten wie Derivate. – Alle …
- Wicksell-Effekt (Wicksell effect) DE
Sinkt durch entsprechende Politik der Zentralbank der Preis für Kredite - also der Marktzins (market interest rate) - dann werden Unternehmen solange mehr Darlehn bei den …
- Widerstandslinie (resistance line, resistance level) DE
An der Börse bei Wertpapieren - seltener auch auf Kurse von Währungen bezogen - eine rechnerische Kursobergrenze (the level above which the price has very little …