Wettbüros (betting business)

Wer in Deutschland Wetten aller Art, insbesondere auch Punktwetten (point spread bets) im Fussball und im Sport allgemein anbietet, bedarf hierzu einer staatlichen Genehmigung, die bis anhin noch von der zuständigen Wirtschafts- und Ordnungsbehörde des jeweiligen Kreises bzw. der Stadt ausgesprochen wird. Grundlage dafür ist § 2 Abs. 1 Rennwett- und Lotteriegesetz (RennwLottG). Es ist sind ferner §§ 762 ff. BGB zu beachten. Eine Überwachung durch die Bundesanstalt für Fi-
nanzdienstleistungsaufsicht findet nicht statt; diese wird aber vielfach gefordert, allein schon wegen der sehr hohen Umsätze auf diesem Markt und der Verflechtung mit dem internationalen Buchmacher-Gewerbe (bookmaking business; the term bookmaking means the act of taking or receiving, while engaged in the business or profession of gambling, any bet or wager upon the result of any trial or contest of skill, speed, power, or endurance of human, animal, fowl [= birds collectively, especially as the quarry of hunters] motor vehicle, or mechanical apparatus or upon the result of any chance, casualty, unknown, or contingent event whatsoever). – Siehe Buchmacher, Bucketshop, Finanzwetten, Geldwäsche, Lotterie, Kandidatenwette, Pool, Spielbank. – Vgl. Jahresbericht 2006 der BaFin, S. 199 (Erlaubnisprüfungen durch die BaFin).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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