Wettbewerbs-Status, Überwachung (monitoring of competitiveness)
Vorschlag, zumindest für die Mitglieder des Eurogebiets eine über die Bestimmungen des Stabilitäts- und Wachstumspaktes hinausgehende laufende Beobachtung der Wettbewerbsfähigkeit anhand bestimmter Merkmale einzuführen. Der Zweck einer solchen Massnahme liegt darin, Fehlentwicklungen (erroneous trends) in einzelnen Mitgliedsstaaten, die am Ende immer zu Lasten der Gemeinschaft gehen, frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzusteuern. – Mit dem erstmals 2012 von der Europäischen Kommission veröffentlichten Frühwarnbericht wurde dieses Anliegen grundsätzlich umgesetzt. Freilich enthält der Frühwarnbericht (scoreboard) nur eine Darstellung des Ist-Zustandes (actual situation). Empfehlungen, wie die Wettbewerbsfähigkeit zurückzugewinnen wäre, gibt der Bericht jedoch nicht. – Siehe ClubMed, Anleihe-Spread, Bail-out, Ecofin-Rat, Euro-Anleihen, gemeinsame, Europäischer Währungsfonds, Erpressungspotential, EWU-Sprengsatz, Fiskalpakt, Frühwarnrecht, Government Spreads, Hellenoschwärmerei, Plan C, Schuldentilgungspakt, europäischer, Semester, europäisches, Ungleichgewichte, EWU-interne, Vertragstreue, Wachstumsförderung, Wachstumsunterschiede, währungsrauminterne. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom November 2010, S. 44 f. (Indikatoren preislicher Wettbewerbsfähigkeit; Übersichten; Länder-Tabelle), Monatsbericht der EZB vom Mai 2009, S. 76 f. (Entwicklung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit seit 2006; Einfluss des Eurokurses; Übersichten).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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