German
Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.
- Infrastruktur (infrastructure) DE
Ein häufig gebrauchter, jedoch inhaltlich (connotation: Anzahl der den Begriff bestimmenden Merkmale) und umfänglich (scope: Teilvorstellungen, die dem Begriff beizuordnen sind) sehr weiter und daher kaum …
- Infrastrukturfonds (infrastructure fund) DE
Wenn nicht anders definiert das Sondervermögen einer Kapitalverwaltungsgesellschaft, das teils aus öffentlichen Mitteln, teils durch Einlagen privater Wirtschaftssubjekte - in der Regel nur von Banken - …
- Infrastrukturkapital (infrastructural capital, infrastructure assets) DE
Zumeist vom Staat bereitgestellte Einrichtungen wie Dämme, Verkehrsanlagen zu Lande und an Küsten, Kommunikationswege, Wasser- und Energieversorgung, Parks und Naturschutzgebiete, Gesundheitswesen, Rechtspflege, Ausstattung mit Bildungsstätten aller …
- Ingeld (cash inflow, revenue; treasure; prepayment) DE
Ein früher häufig gebrauchter Begriff für jederart Geldzufluss, der heutigen Bedeutung Einnahmen in weitestem Sinne entsprechend. – In älteren Schriften auch gesagt von einer verwahrten Summe …
- Inhaber, eingetragener (holder of record) DE
Besitzer eines Wertpapiers, der in das Verzeichnis eines Begebers aufgenommen wurde (the owner of a security that is recorded on the books of the issuing company) …
- Inhaberkontrollverfahren (owner control investigation) DE
Massnahme der Aufsichtsbehörde, um unklare und undurchsichtige Eigentumsverhältnisse (impenetrable proprietorship) bei Banken - meistens im Zuge eines vorangegangenen Erwerbs bei Privatbanken - festzustellen. – Siehe Inhaberkontrollverordnung, …
- Inhaberkontrollverordnung (regulation on the control of shareholdings) DE
In Zusammenhang mit der Beteiligungsrichtlinie die verbindliche Regelung der – vorgängigen Anzeigepflichten und -– des aufsichtlichen Prüfungsverfahrens von Engagements an Versicherungen und Banken. – Vgl. Jahresbericht …
- Inhaberschuldverschreibung (bearer bond, clean bond, bearer debenture) DE
Eine Obligation, bei welcher der Inhaber der Urkunde nicht namentlich erwähnt ist (a bond for which physical possession of the certificate is proof of ownership; the …
- Inhouse-Fund und In-House Fund (so auch im Deutschen gesagt, seltener Interner Fonds) DE
Vermögen zum Zwecke gemeinsamer Kapitalanlage, wobei jedoch nur ganz bestimmte Anleger zur Zeichnung zugelassen werden, meistens Verwandte, Freunde oder Betriebsangehörige eines Unternehmens. Achtung: Das Finanzlexikon ist …
- Inhouse-System (so auch im Deutschen gesagt) DE
Der Handel mit Wertpapieren innert des weltweiten Filialnetzes der Grossbanken, also ohne dass es zu einem Auftrag an der Börse kommt. – Wegen der mangelnden Preis- …