Zahlreiche Ansätze versuchen, die oft sehr weit gestreuten Geschäfte der Manager eines Hedge-Fonds in Grundtätigkeiten darzustellen. Eine Einteilung ist die in – Return Enhancer, gekennzeichnet durch das Ziel hoher Rendite bei hoher wechselseitiger Abhängigkeit (correlation; Korrelation) zu einem klassischen, Aktien und Obligationen enthaltendem Portfolio, – Risk Reducer: niedrige Rendite bei niedriger Korrelation zu einem klassischen Portfolio, – Total Diversifier: hohe Rendite bei niedriger Korrelation zu einem klassischen Portfolio und – Pure Diversifier: niedrige Rendite bei hoher negativer Korrelation zu einem klassischen Portfolio. – Auch andere Einteilungen sind gebräuchlich. Zu beachten ist, dass ein in verschiedene Subfonds (subfunds; Unterfonds, Teilfonds, Anteilsklassen) gegliederter Hedge-Fonds in den einzelnen Unterfonds des Umbrella-Fonds durchaus verschiedene Strategien verfolgen kann. – Die englische Bezeichnung “skill based strategies” bringt zum Ausdruck, dass der Erfolg des Fonds in erster Linie als von den Fähigkeiten der Fonds-Manager abhängig gesehen wird und weniger vom Geschehen auf den einzelnen Sektoren des Finanzmarktes. – Siehe Counterparty Risk Management Policy Group, Dominostein-Effekt, Epuration,
Event-Driven Fund, Hebel(wirkung), Hedge-Fonds-Gefahren, Herdenverhalten, IndexArbitrage, Intermarkt-Spread, Kapital-Abzapfung, Long-Short-Arbitrage, Mikro-Hedges, Restrukturierung, Risikoüberwachung, gegliederte, Rush to the exit, Single-Hedge-Fonds, Vermögens-Portfolio.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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