German
Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.
- Fahrnis und Fahrhabe (moveables, chattels) DE
Vor allem in älteren Versicherungsverträgen die Bezeichnung für bewegliche Sachen, im Gegensatz zu Immobilien (real property; Realitäten, Liegenschaften) als unbewegliche Vermögensgegenstande (immovable assets). - Fahrnisrecht heisst …
- Fahrtgeld (fare; travel expenses, transportation costs) DE
Manchmal statt Fahrgeld gesagt. – In Deutschland im besonderen die von Krankenkassen teilweise erstatteten (part-paid) Aufwendungen, die bei einem Arztbesuch bzw. bei der Anreise zu einem …
- Fair Value Hedge (so auch im Deutschen gesagt) DE
Vorschriften nach IAS über die Bewertung und Bilanzierung von Hedge-Geschäften. – Siehe IAS 39. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juni 2002, S. 48 f., …
- Fair Value, FV. (so auch im Deutschen gesagt, seltener beizulegender Zeitwert aber immer öfters auch Fairer Wert) DE
Wenn nicht anders definiert der Betrag, zu dem ein Vermögenswert im Geschäftsverkehr zwischen – sachkundigen (informed), – vertragswilligen und – voneinander unabhängigen Geschäftspartnern – unter Marktbedingungen …
- Fairness Opinion (so auch meistens im Deutschen gesagt, seltener Stellungnahme zur Angemessenheit) DE
Das Gutachten einer unabhängigen Partei – allgemein bei - grösseren - Transaktionen und – vor allem zwecks Schutzes der Aktionärsbelange bei Unternehmenskäufen und Unternehmensverkäufen im besonderen …
- Faktoren, autonome (autonomous factors) DE
Bei der EZB alle Posten in der Bilanz des Eurosystems, die nicht zu den auf EUR lautenden geldpolitischen Instrumenten gehören. Die Einlagen der öffentlichen Haushalte (government …
- Faktura, in der Mehrzahl Fakturen (invoice) DE
In älteren kaufmännischen Dokumenten häufig gesagt statt Rechnung. Den mit dem Ausstellen der Rechnungen in grösseren Häusern betraute Angestellte nannte man Fakturier (invoicing clerk). Die Liste …
- Fakturierung in Käuferwährung DE
Bei der Fakturierung in Käuferwährung stellt ein Exporteur seine Rechnung in der Währung des Zielmarktes aus. Dadurch werden die Endkundenpreise gegenüber Wechselkursschwankungen abgeschirmt. Die daraus entstehenden …
- Fakturierungswährung DE
Eine Fakturierungswährung ist die Währung, in der grenzüberschreitende Waren- oder Dienstleistungsgeschäfte in Rechnung gestellt und bepreist werden. Ihre Nutzung ist eine Erscheinungsform der internationalen Rolle einer …
- Fakultativklausel (optional clause) DE
Eine Bank behält sich das Recht vor, eine Überweisung auch auf ein anderes Konto des Kunden als das von ihm angegebene vorzunehmen. Wegen der Gefahr eines …