Fairness Opinion (so auch meistens im Deutschen gesagt, seltener Stellungnahme zur Angemessenheit)

Das Gutachten einer unabhängigen Partei – allgemein bei – grösseren – Transaktionen und – vor allem zwecks Schutzes der Aktionärsbelange bei Unternehmenskäufen und Unternehmensverkäufen im besonderen (an opinion given by a third independent party [investment bank, valuation firm, auditors] on the financial terms of a transaction [disposal, contribution, merger] which could create a conflict of interest between the parties to this transaction [as sale by a parent company of one of its assets to its listed subsidiary, which also has outside shareholders]. This opinion is most frequently based on detailed valuation work). – Schon um langwierige Rechtstreitigen (long lasting lawsuits) auszuschliessen, ist es seit etwa 1990 weltweit üblich, beim Kauf und Verkauf von Unternehmen(steilen) sowie auch bei Fusionen und Übernahmen eine Fairness Opinion vorzulegen. – In einigen Fällen haben auch Aktionärsschützer Stellungnahmen anfertigen lassen, die in Widerspruch mit einer bereits von anderer Seite veröffentlichten Fairness Opinion standen. Dies führte dann zu Streitfragen hinsichtlich der Bewertung einzelner Posten in der jeweiligen Fairness Opinion. – Siehe Aktientausch-Übernahme, Ausschlachten, Burn-Out Turnaround, Cash-Sweep-Vereinbarung, Delisting, Financial Covenant, Finanzinvestor, Kapitalverwaltungsgesellschaft, Pay-in-Kind-Anleihe, PrivateEquity-Finanzierung, Restrukturierung, Risikokapital, Risikoüberwachung, gegliederte, Shark Watcher, Trade Sale.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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