Bei der Fakturierung in Käuferwährung stellt ein Exporteur seine Rechnung in der Währung des Zielmarktes aus. Dadurch werden die Endkundenpreise gegenüber Wechselkursschwankungen abgeschirmt. Die daraus entstehenden Wechselkurswirkungen trägt das exportierende Unternehmen, indem es sie über seine Gewinnmarge auffängt. Diese Vorgehensweise kann besonders bei langfristigen Kundenbeziehungen oder intensivem Wettbewerb mit lokalen Anbietern vorteilhaft sein. Eine stärkere Fakturierung in der Heimatwährung des Exporteurs kann demgegenüber betriebswirtschaftliche Nachteile verursachen.
Quelle: http://www.gerhardmerk.de, Monatsbericht – August 2026 , 20.08.2026 , PDF-S. 81. https://www.gerhardmerk.de/Monatsbericht---August-2026.pdf.