Arbeitsmarkt-Flexibilität und Arbeitsmarktflexibilität (flexibility of labour market)

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Ausdruck für die Fähigkeit des Arbeitsmarktes in einer Volkswirtschaft (labour market; Ort, an dem Arbeitskraft in Zeiteinheiten angeboten und nachgefragt wird), sich bei steigender (sinkender) Nachfrage nach Arbeitsleistungen mit einem Mehrangebot wie Überstunden bzw. Minderangebot wie Kurzarbeit anzupassen. Nachweislich führt eine hohe Arbeitsmarkt-Flexibilität zu weniger Arbeitslosigkeit, höherem Wachstum und geringerer Inflation. – Siehe Arbeitskosten, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsnachfrage, Fiskalpakt, Mobilität, Stellenanzeigen-Index, Wachstumsförderung, Wettbewerbsfähigkeit, Wettbewerbs-Status, internationaler, Zuwanderung. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2010, S. 25 f. (Abhängigkeit des Beschäftigungsabbaus von den Flexibilisierungspotentialen), Monatsbericht der EZB vom Juli 2010, S. 45 (Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik angesichts hoher Arbeitslosenquoten), S. 57 ff. (Anpassungen im Eurogebiet; ausführliche Darstellung; viele Übersichten; Umfrageergebnisse), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2010, S. 62 f. (Vergleich der Flexibilität USA-Deutschland), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom November 2010, S. 20 f. (Gründe für die Probleme auf dem Arbeitsmarkt der USA; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom März 2011, S. 90 ff. (Arbeitsmarkt-Mobilität im Eurogebiet; viele Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Dezember 2011, S. 16 ff. (Vergleich Flexibilität des Arbeitsmarktes in EU-Ländern; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom März 2012, S. 76 ff. (Arbeitsmarkt-Anpassungen im Eurogebiet; Übersichten; Folgerungen), Monatsbericht der EZB vom Dezember 2012, S. 81 ff. (Arbeitsmarkt im Eurogebiet seit 2006; Übersichten; Literaturverweise), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2014, S. 37 ff. (Auswirkungen der Arbeitsmarktreformen in Deutschland; Übersichten; Literarturverweise).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Passende Formel

Arbeitslosenquote

\[u=\frac{U}{E+U}\cdot100\]

Den Anteil der Arbeitslosen an den Erwerbspersonen bestimmen.

Variablen: U Arbeitslose; E Erwerbstätige; E+U Erwerbspersonen.

Anwendung: Für Arbeitsmarktanalyse und internationale Indikatorenvergleiche.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Arbeitsmarkt-Flexibilität und Arbeitsmarktflexibilität (flexibility of labour market)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/arbeitsmarkt-flexibilitat-und-arbeitsmarktflexibilitat-flexibility-of-labour-market/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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