Der für die Herstellung eines Gutes jeweils erforderliche Aufwand. – Beim internationalen Vergleich der Produktionskosten kommt es nicht allein auf deren absoluten Höhe an, um die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes zu beurteilen. Vor allem um Investoren anzulocken, müssen auch weitere Umstände passend sein, wie besonders – ein günstiger Gesamteindruck (positive overall impression) in dem Herstellerland, – zweckvolle Verwaltungsgliederung (smoothly running administrative structure) samt Rechtssystem (legal system), – funktionierende Verkehrswege (functioning transport system), – ein hoher ökologischer Standard (high ecological standard) und – ein fachkundiges Bankensystem. Sind diese und weitere Gegebenheiten nicht vorhanden, so werden selbst heimische Anleger ihr Geld lieber im Ausland anlegen, wie sich beispielsweise im Zuge der Griechenland-Krise deutlich gezeigt hat. Ohne Strukturreformen wie Entbürokratisierung (debureaucratisation), Flexibilisierung der Arbeitsmärkte, Vereinfachung des Markeintritts (simplification of market entry) oder Durchsetzung des Subsidiaritätsprinzips wird die Wirtschaftskraft (economic strength) auch von Staaten mit sehr niedrigen Produktionskosten nicht steigen können – sonst müsste so mancher Staat in Afrika heute ja ein Boomland (booming country) sein. – Siehe ArbeitsmarktFlexibilität, Balassa-Index, Erzeugerpreise, industrielle, Europäischer Stabilisierungsmechanismus, EWU-Sprengsatz, Forschungsquote, Geldheimat, Patenterteilungen, Produktionskosten, Strukturwandel, Terms Unit-Value-Relation Wettbewerbs-Status, internationaler.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
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