Arbeitsmarktanspannung

Arbeitsmarktanspannung wird im Bericht anhand des Verhältnisses des Bestands offener Stellen zur Zahl der Arbeitslosen gemessen. Ein hohes Verhältnis deutet darauf hin, dass viele vakante Stellen auf vergleichsweise wenige Arbeitslose treffen und Unternehmen Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung haben. Im dargestellten Zusammenhang blieb die Anspannung trotz schwacher Konjunktur lange hoch, weil Unternehmen angesichts des Fachkräftemangels offene Stellen länger als früher unbesetzt ließen.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juni 2026 , 18.06.2026 , PDF-S. 88. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/998608/referenceDoc/64e67324481c1983aed9dbd415327e5e.

Passend zum Seiteninhalt

Passende Formel

Arbeitslosenquote

\[u=\frac{U}{E+U}\cdot100\]

Den Anteil der Arbeitslosen an den Erwerbspersonen bestimmen.

Variablen: U Arbeitslose; E Erwerbstätige; E+U Erwerbspersonen.

Anwendung: Für Arbeitsmarktanalyse und internationale Indikatorenvergleiche.

Formel vollständig öffnen
Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Arbeitsmarktanspannung“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/arbeitsmarktanspannung/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

3 Seitenaufrufe dieser Seite