Im ökonomischen Sinne allgemein die Fähigkeit, sich leicht und – je nach den Verhältnissen – auch vergleichsweise rasch an veränderte Marktbedingungen anpassen zu können. – Auf dem Finanzmarkt das Vermögen, sich – aus eigenem Antrieb geschmeidig zu verändern bzw. – vollziehenden Umgestaltungen zeitig anzupassen (the ability of financial market participants to move or be moved easily). – Auf dem Arbeitsmarkt die Bereitschaft der Beschäftigten zum Wechsel – zu einem anderen Arbeitgeber, – in einen anderen Ort, – in einen anderen Beruf, – vom Status der Nichterwerbstätigkeit in den Status der Beschäftigung oder – vom Status der Beschäftigung in den Status der Nichterwerbstätigkeit. – Bei einem Unternehmen das Verhältnis von Umlaufvermögen (circulating assets) zu kurzfristigem Fremdkapital. Diese Beziehung gilt bei manchen Analysten als Kennzahl in Hinblick auf das finanzielle Gleichgewicht eines Unternehmens. – Siehe Arbeitsmarkt-Flexibilität, Arbeitsnachfrage, Erpressungspotential, Markt, vollkommener, Wettbewerbsfähigkeit, Wettbewerbs-Status, internationaler, Working Capital, Zuwanderung. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom März 2011, S. 90 ff. (Arbeitsmarkt-Mobilität im Eurogebiet; Messgrössen; viele Übersichten), Monatsbericht der
EZB vom Dezember 2011, S. 16 ff. (Vergleiche der Mobilität des Arbeitsmarktes in EULändern; Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Januar 2012, S. 13 ff. (Grundsätzliches zur Kapitalstruktur von Unternehmen; Literaturhinweise).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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