Strukturelles Beschäftigungswachstum

Das strukturelle Beschäftigungswachstum bezeichnet den demografisch und angebotsseitig angelegten Zuwachs der Beschäftigung, der ohne zunehmende Spannungen am Arbeitsmarkt möglich ist. Im Bericht wird es als Produkt aus der gegenwärtigen Beschäftigungsquote und dem potenziellen Wachstum der Erwerbsbevölkerung definiert. Letzteres wird anhand demografischer Daten und Annahmen zur Erwerbsbeteiligung geschätzt. Eine geringere Nettozuwanderung oder sinkende potenzielle Erwerbsquoten vermindern daher den Spielraum für zusätzliche Beschäftigung, selbst wenn die gesamtwirtschaftliche Nachfrage nicht unmittelbar einbricht.

Quelle: http://www.gerhardmerk.de, Monatsbericht – Februar 2026 , 19.02.2026 , PDF-S. 39. https://www.gerhardmerk.de/buba_pdf/bundesbank-monatsbericht-2026-02.pdf.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Strukturelles Beschäftigungswachstum“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/strukturelles-beschaftigungswachstum/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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