Thematische Übersicht zu Geldgeschichte mit 15 zugeordneten Begriffen, Definitionen und Beiträgen im wissenschaftlichen Gerhard-Merk-Archiv.
Verwandte Begriffe
Grielgeld bezeichnete früher ausgestreute Münzen, etwa bei Krönungs- und Hochzeitsfeiern. Herkunft und verwandte Begriffe im Finanzlexikon.
Begriffserklärung: Behelfsgeldscheine sind in Kriegs- und Notzeiten ausgegebenes Papiergeld für den Umlauf in einer Stadt oder Region.
Definition von Herrengeld: Münzen, die ein deutscher Landesherr mit Münzrecht ausgab, im Gegensatz zu Kaisergeld beziehungsweise Reichsmünzen.
Das Gold-Silber-Verhältnis von der Antike bis 2006: historische Wertrelationen, Münzmetalle und Angaben zu weltweiten Goldreserven.
Die Goldwaage war ein bis ins 19. Jahrhundert genutztes Messgerät zur Prüfung des Gewichts von Münzen im Zahlungsverkehr.
Geldstein bezeichnet einen historischen Stein mit dem Sollgewicht einer Münze, der zum Abwiegen von Geldstücken bei Geschäften diente.
Böses Geld bezeichnet verfälschte oder gefälschte Münzen: Definition, historische Begriffe wie Schrot und Korn sowie Formen der Herstellung.
Definition von sittlichem Geld: wertstabile Zahlungsmittel, ihre Bedeutung für das Seelenheil der Münzherren und die gesellschaftliche Ordnung.
Überblick zu Herkunft und Bedeutung volkstümlicher Geldbezeichnungen im Deutschen sowie vergleichbarer Ausdrücke im Englischen und weiteren Sprachen.
Brunnengeld bezeichnet eine frühere Umlage für öffentliche Brunnen, kleine Scheidemünzen und Glücksmünzen aus dem Trevi-Brunnen in Rom.
Definition von Billonnage: der gesetzwidrige Handel mit gefälschten oder verfälschten Münzen sowie die historische Bezeichnung Billonneur.
Definition von Bleiling: eine Münzfälschung mit Blei- oder minderwertigem Kern und dünnem Goldüberzug, die echten Goldmünzen ähnelte.
Definition der Banknote: vom Schuldversprechen der Bank zum gesetzlichen Zahlungsmittel. Mit Synonymen, historischen Bezeichnungen und Verweisen.
Die Bank-Restriktion bezeichnet die Aussetzung der Goldeinlösung durch die Bank von England ab 1797 und ihre Folgen für Goldpreis und Banknoten.
Definition von Aftergeld und Abergeld: historische Bezeichnungen für schlechtes, nicht kaufkräftiges oder unbekanntes Geld und Münzen.