Allgemein festverzinsliche (fixed interest bearing) Wertpapiere, die von den Rating-Agenturen schlecht eingestuft wurden bzw. nach Meinung der Akteure auf dem Finanzmarkt einer solchen Zuordnung entsprechen. Fast alle Staatsanleihen der Schwellenländer zählen zu dieser Gruppe von Titeln. Wegen der schlechten Bonität sind solche Papiere in der Regel mit entsprechend höherem Zinssatz ausgestattet bzw. sie sind zu einem weit unter dem Nennwert liegenden Kurs zu kaufen, von daher leitet sich der – zunächst ungewöhnliche – Name her. – Im besonderen auch – Unternehmensanleihen (corporate bonds) mit beachtlicher Rendite bei – allerdings auch hohem Bonitätsrisiko. Der Kurs der Papiere folgt in der Regel eng dem Aktienkurs des jeweiligen Emittenten, soweit diese Aktiengesellschaften sind. – Siehe Fallen Angels, Low Kupon Papers. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Juli 2004, S. 23 ff. (dort auch Vergleiche mit den USA), Jahresbericht 2010 der BaFin, S. 99 (Versicherungen können bis zu fünf Prozent ihres gebundenen Vermögens in High Yields investieren).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/
Passende Formel
Anleihekurs
Den Barwert der Kuponzahlungen und der Rückzahlung einer Anleihe bestimmen.
Variablen: P Kurs; C Kupon; N Nennwert; y Marktrendite; n Laufzeit.
Anwendung: Für Bewertung festverzinslicher Anleihen.