Renditespread

Ein Renditespread ist der Renditeabstand zwischen zwei Anleihen oder Anleihegruppen. Bei Staatsanleihen kann er den zusätzlichen Renditeaufschlag ausdrücken, den Anleger gegenüber einer als sicherer geltenden Referenzanleihe verlangen. Bei Unternehmensanleihen spiegelt der Spread insbesondere eine Risikoprämie gegenüber sicheren Zinsen wider. Der Bericht zeigt, dass politische und fiskalische Risiken Spreads einzelner Staaten ausweiten können, während höherer Risikoappetit die Spreads von Unternehmensanleihen und anderen Staatsanleihen verengt.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – November 2025 , 20.11.2025 , PDF-S. 72. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/969648/referenceDoc/b08c373c873670dde8fd3a45c47f1c2f.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Renditespread“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/renditespread/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com