Allgemein ein Vorgang, der einer Wirtschaftseinheit (Unternehmen, Privathaushalt, Staat) Kaufkraft, also Verfügungsmacht zum Erwerb von Gütern, verschafft. – In engerer Bedeutung die Verwendung von Geld durch ein Unternehmen, um angestrebte Ziele zu verwirklichen, wie etwa Gründung, Übernahmen, Zukäufe, Eintritt in neue Produktionszweige oder das Betreten ausländischer Märkte. – In sehr enger Bedeutung die Bereitstellung von Geld zum Zwecke der Errichtung, Verbesserung oder Erweiterung der Produktionsanlagen. – Siehe Anleihequote, Bankenfinanzierung, Burn Rate, Club Deal, Corporate Finance, Darlehn, Drittphase-Finanzierung, Familien-und Freunde-Kapital, Finanzierungsleasing, Finanzierungsregel, goldene, Finanzmarkt, Finanzplanung, Firmenbank, Inkubator, Investition, Kredit, Leveraging, Private EquityFinanzierung, Leasinggeschäft, Qard al-Hasan, Seed Capital, Selbstfinanzierung, Sweat Equity, Wachstumsbedeutung, Zinslastquote. – Monatsbericht der EZB vom September 2008, S. 58 ff. (Innenfinanzierung von Kapitalgesellschaften seit 2003; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Oktober 2011, S. 81 ff. (Internationalisierung der Finanzierung).
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/
Passende Formel
Gewichtete Kapitalkosten (WACC)
Eigen- und Fremdkapitalkosten zu einem Unternehmenszinssatz zusammenführen.
Variablen: E Eigenkapital; D Fremdkapital; rE Eigenkapitalkosten; rD Fremdkapitalkosten; s Steuersatz.
Anwendung: Als Diskontierungszinssatz für Unternehmens- und Investitionsbewertungen.