Umfinanzierung, Umschuldung und Neuverhandlung

Im Bank Lending Survey bezeichnet „Umfinanzierung, Umschuldung und Neuverhandlung“ Änderungen bestehender Kredite, die entweder den Kreditbetrag erhöhen oder die Laufzeit verlängern. Der Begriff erfasst damit nicht jede bloße Anpassung eines Kreditvertrags, sondern nur solche Vorgänge, die mit zusätzlichem Finanzierungsvolumen oder einer längeren Kapitalüberlassung verbunden sind. In der Kreditnachfrageanalyse wird dieser Faktor von neuen Investitionsfinanzierungen unterschieden und kann einen Anstieg langfristiger Buchkredite erklären, ohne dass in gleichem Umfang neue Projekte finanziert werden.

Quelle: http://www.gerhardmerk.de, Monatsbericht – August 2026 , 20.08.2026 , PDF-S. 69. https://www.gerhardmerk.de/Monatsbericht---August-2026.pdf.

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Gewichtete Kapitalkosten (WACC)

\[WACC=\frac{E}{D+E}r_E+\frac{D}{D+E}r_D(1-s)\]

Eigen- und Fremdkapitalkosten zu einem Unternehmenszinssatz zusammenführen.

Variablen: E Eigenkapital; D Fremdkapital; rE Eigenkapitalkosten; rD Fremdkapitalkosten; s Steuersatz.

Anwendung: Als Diskontierungszinssatz für Unternehmens- und Investitionsbewertungen.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Umfinanzierung, Umschuldung und Neuverhandlung“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/umfinanzierung-umschuldung-und-neuverhandlung/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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