Entsparen (dissave)

Auch in: EN DA EL ET FI FR HU ID IT JA LT LV PL PT RO RU SL SV TR UK

Das Auflösen von Ersparnissen, in der Regel in Bezug auf Privathaushalte gesagt. – Die Neuverschuldung des Staates. – Die Kreditaufnahme von Privathaushalten: der vorweggenommene Konsum, manchmal auch Überkonsum (excess consumption) genannt. – In Zusammenhang mit der Demographieverfestigung auch Unterlassung von Ersatzinvestitionen in einer Volkswirtschaft; die Netto-Investition (der jährliche Zuwachs zum Kapitalstock) kann dadurch negativ werden; die Ressourcen fliessen statt dessen in den Konsum. – Siehe Home Equity Loan, Horten, Sparen, Spareinlagen, Sparquote, Sparsamkeit. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom September 2007, S. 52 (Zusammenhang zwischen Sparen und Einkommen in Deutschland).

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Entsparen (dissave)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/entsparen-dissave/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

4 Seitenaufrufe dieser Seite