German

Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.

  • Gut, öffentliches auch Kollektivgut (public good, social good) DE

    Eine Ware oder Dienstleistung, die – allen Menschen eines gesellschaftlichen Verbunds zur Verfügung steht,– wobei es jedoch bei der Nutzung durch eine Person zu keiner Beeinträchtigung …

  • Güter (goods) DE

    Im Sinne der Wirtschaftslehre brauchbare Mittel, denen – Seltenheit (scarcity), – Nutzen (utility: die dem Gut anhaftende Eigenschaft, um dessentwillen es von Menschen begehrt wird) und …

  • Güter, börsenfähige (marketable goods) DE

    Grundsätzlich alle Waren und Leistungen, für die das sog. Ausschluss-Prinzip (exclusion principle) gilt: nämlich dass für das entsprechende Gut Eigentumsrechte – genau abgrenzbar und auch – …

  • Güter, kaufhäufige (steady [daily] bought goods, necessities, essential goods) DE

    Waren und Leistungen des täglichen Bedarfs, deren Erwerb unaufschiebbar ist. Diese beanspruchen das Budget des Privathaushalts vorrangig, weil sie zur Aufrechterhaltung des gewöhnlichen Lebensstandards wichtig sind. …

  • Güterkorb (market basket; sample of goods) DE

    Ein festgelegtes Bündel an Waren und Dienstleistungen, an dem Geldwertänderungen gemessen werden. Muss man zum Kauf dieser Menge im Zeitverlauf mehr (weniger) ausgeben, so ist offenbar …

  • Gütestelle auch Schlichtungsstelle (arbitration committee, jury) DE

    Auf dem Finanzmarkt eine Einrichtung, deren Aufgabe es ist, Streitfälle aussergerichtlich (extrajudical, by out-of court settlement: a process for settling disputes between parties that is less …

  • Gutgeführt (well managed) DE

    Begriff aus dem Aufsichtsrecht der USA in Zusammenhang mit dem Gramm-Leach-Bliley-Gesetz (GLB Act) aus dem Jahre 2000. Der Rang einer gutgeführten Bankholding (bank holding company, BHC) …

  • Guthaben (credit balance; assets) DE

    Der Kredit-Saldo eines Kontos: die Belastungen überschreitende Gutschriften, im älteren Schrifttum oftmals auch nur Haben. – Andere Bezeichnung für Vermögen. – Siehe M1. Achtung: Das Finanzlexikon …

  • Guthaben, verfügbares (available funds, cash in hand) DE

    Wenn nicht anders definiert, Bargeld und Bargeldbestände einer Wirtschaftseinheit auf dem Konto; manchmal werden auch die Sichteinlagen hinzugezählt. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf …

  • Gutjahrgeld (new-year feast due) DE

    Satzungsmässige Zahlung der Mitglieder eines Vereins - früher auch einer Zunft -, in erster Linie bestimmt für das gemeinsame Neujahrsessen. – Siehe Pfeffergeld, Zunftgeld. Achtung: Das …