Güterkorb (market basket; sample of goods)

Ein festgelegtes Bündel an Waren und Dienstleistungen, an dem Geldwertänderungen gemessen werden. Muss man zum Kauf dieser Menge im Zeitverlauf mehr (weniger) ausgeben, so ist offenbar der Geldwert gesunken (gestiegen). – Logisch und sachlich falsch ist der weit verbreitete Ausdruck “Warenkorb”. Denn in der deutschen statistischen Fachsprache und so auch bei der EZB ist “Güter” der Oberbegriff, “Waren” (dinghafte Gegenstände) und “Dienstleistungen” sind die Unterbegriffe. – Siehe Baupreisindex, Güter, Harmonisierter Verbraucherpreisindex, Substitutionsverhalten. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2008, S. 39 (Güterkorb mit 40 Waren und Dienstleistungen).

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Güterkorb (market basket; sample of goods)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/guterkorb-market-basket-sample-of-goods/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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