German

Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.

  • Wohlstand (wealth) DE

    Im weitesten Sinne ein vorteilhaftes, günstiges Befinden, das eine jede Person unterschiedlich wahrnimmt, und das sich – aus subjektivem, persönlichem Ergehen (ultimately the degree of self-realisation; …

  • Wohlstandsindex (prosperity index) DE

    Um die deutschen Reparations-Zahlungen nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) an die Zahlungsfähigkeit Deutschlands anzupassen, so führten die Gläubigerländer im Zuge des Dawes-Plans eine Messzahl ein, welche …

  • Wohlstandsposition ([material] prosperity position) DE

    Wenn nicht anders definiert das Bruttoinlandsprodukt geteilt durch die Bevölkerungszahl. - In der Europäischen Währungsunion belegte Deutschland im Jahr 2007 hier den siebten Rang, verglichen mit …

  • Wohlverhaltensregeln (good conduct rules) DE

    Vom Gesetzgeber bzw. den Aufsichtsbehörden erlassene oder von Fachverbänden erarbeitete Grundsätze hinsichtlich des ordentlichen Geschäftsgebarens (proper [fair] business conduct) im Finanzsektor. – Siehe Cold Calling, Compliance, …

  • Wohneigentum (residential property) DE

    Die Preise für Wohneigentum liefern bedeutsame Informationen hinsichtlich allfälliger Inflationsrisiken. Sie werden daher von der EZB sehr genau beobachtet und nach verschiedenen Richtungen hin ausgewertet. - …

  • Wohngeld (housing benefit, lodging allowance, dwelling allowance) DE

    Allgemein eine öffentliche Beihilfe zur Bestreitung der Ausgaben für Wohnraum, als Mietzuschuss (housing benefit) an den Mieter oder als Lastenzuschuss (cost benefit) an den Vermieter bezahlt …

  • Wohnraum, selbstgenutzter (user-own residential property) DE

    Vielfach wird gefordert, die Kosten für die Nutzung des eigenen Wohnraums bei der Inflationsmessung im HVPI zu berücksichtigen, weil ja auch die Ausgaben für die Wohnungsmiete …

  • Wohnungsbauanleihe (housing bond) DE

    Von - vorwiegend öffentlich-rechtlichen - Bauträgern begebene Emission mit dem Ziel, Mittel zur Finanzierung grösserer Vorhaben aufzubringen, vor allem im sozialen Wohnungsbau (social housing). Oft geniessen …

  • Wohnungsbaukredit (private residential property loan, housing credit) DE

    Von Banken oder Bausparkassen gewährte Darlehn zum Zwecke des Erwerbs von Wohneigentum. Die Kredite sind für das Eurogebiet im Teil "Statistik des Euro-Währungsgebiets", Rubrik "Monetäre Entwicklungen, …

  • Wohnungsbaukredite, verbriefte (residential mortgage backed securities, RMBS) DE

    Besondere Art der Asset-Backed Securities, die zusammen mit verbrieften Immobilienkrediten inzwischen den Hauptanteil des Asset-Backed-Securities-Volumens im Euro-Währungsgebiet ausmachen. – Siehe Commercial Mortgage Backed Securities, SubprimeKrise, Verbriefung, …