German
Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.
- Wirtschaftsprüfer (chartered accountant; USA DE
certified public accountant): Person, die mit der Untersuchung und Überwachung (analysis and control) der ordnungsgemässen Rechnungslegung (proper accounting) eines Unternehmens beauftragt ist. - WertpapierDienstleistungs-Unternehmen müssen sich …
- Wirtschaftsraum (economic area) DE
Ein Gebiet, das durch – im gesamten gesehen weithin gleichförmige ökonomische Gegebenheiten gekennzeichnet ist, so wie beispielsweise das Ruhrgebiet oder die Küstenhafenstädte an der Nordsee, oder …
- Wirtschaftsregierung, europäische (European economic government) DE
Vorschlag, in der Eurozone - manchmal auch gar: in der EU gesamthaft - eine einheitliche, von einem eigens hierzu einzurichtenden Gremium zu veranstaltende Wirtschaftspolitik zu betreiben; …
- Wirtschaftswachstum (economic growth) DE
Wenn nicht anders definiert, in den Berichten der Zentralbanken auf die Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts bezogen. – Siehe Wachstum. – Vgl. Monatsbericht der EZB vom Juni …
- Wirtschaftszweig und Branche (industry, economic sector; im Plural DE
branches of economy): Gesamtheit der Unternehmen, die innert einer Volkswirtschaft gleichartige Waren oder Dienstleistungen hervorbringen, wie etwa die Eisen- und Stahlindustrie, die Bauwirtschaft oder Kreditinstitute. – …
- Wittergeld (lumberjack soccage emancipation payment) DE
Frühere Ablösung des Witters (woodchopper: Untertan, dem die Dienstbarkeit [Pflichtigkeit, Fron; soccage] des Holzhakkens auferlegt wurde; der Wit = Baum, Holz, Brennholz). - Während dem Witter …
- Wittum auch Widum (dower) DE
Alte Bezeichnung für die gesetzlich zustehende lebenslange Rente einer Witwe aus dem hinterlassenen Grundbesitz ihrer Mannes (the part or interest of a deceased husband's real estate …
- Witwengeld (widow’s allowance) DE
Unterhaltszahlung an die hinterbliebene Ehefrau eines Verstorbenen zur Sicherung des Lebensunterhalts. Entsprechendes gilt für das Witwergeld (widower's allowance). – Siehe Lehrgeld, Paschmaklik, Pension, Waisengeld, Wittum, Zunftgeld. …
- WKM II (ERM II) DE
Offizielle Abkürzung für den Wechselkursmechanismus II. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden! Universitätsprofessor Dr. …
- Wochenend-Effekt (weekend effect) DE
An der Aktienbörse die Beobachtung, dass von Freitag bis Montag die durchschnittlichen Erträge häufig sinken (the tendency of the share market to perform much better on …