Wohlstand (wealth)

Im weitesten Sinne ein vorteilhaftes, günstiges Befinden, das eine jede Person unterschiedlich wahrnimmt, und das sich – aus subjektivem, persönlichem Ergehen (ultimately the degree of self-realisation; Grad der Selbstverwirklichung) sowie – aus objektiver, wirtschaftlicher Lage und hier vor allem: Güterbesitz speist. – Es gibt zahlreiche Versuche, Wohlstand in diesem Sinne zu messen. Weil aber die äusserst verschiedenartigen persönlichen Einschätzungen nur sehr schwer zu typisieren und schon gar nicht objektiv zu messen sind, so können zwangsläufig alle erarbeiteten Masstäbe letztlich auch kein befriedigendes Ergebnis liefern. – Im rein ökonomischen Sinne – und unter Verzicht auf alle weiteren Umstände – das statistisch gemessene Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Durchschnittsgrösse. Dabei spielt es in dieser Betrachtung aber keine Rolle, was im einzelnen produziert wurde (“Butter oder Kanonen”; butter or cannons) und wie sich das erzeugte Sozialprodukt auf die einzelnen Personen verteilt.. – In anderer Bedeutung das Realvermögen zuzüglich aller Gegebenheiten, die einer dauerhaften Entfaltung der ökonomischen Kräfte in einer Volkswirtschaft dienen (= Volkswohlstand; national wealth). – Siehe Chrematologie, Edelmetallhorte, Reichtum, Ungüter, Verkehrsunfall, Vermögen, Wohlstandposition.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Sidebar