Wohneigentum (residential property)

Die Preise für Wohneigentum liefern bedeutsame Informationen hinsichtlich allfälliger Inflationsrisiken. Sie werden daher von der EZB sehr genau beobachtet und nach verschiedenen Richtungen hin ausgewertet. – Mangels anderer Berechnungsarten wird der Wert der Wohnimmobilien in der Regel aus dem Verhältnis zwischen Hauspreis-Indizes und verfügbarem Einkommen der Privathaushalte bzw. den Mieten ermittelt. Die aktuelle Abweichung einer solchen Kennzahl von ihrem (wie berechneten?, on which way counted?) Durchschnitt in der Vergangenheit dient dann als Mass für eine allfällige Unter- oder Überbewertung. – Siehe Baulandvermögen, Betongold, Gewerbeimmobilien, Hausgeld, Hypothekenschulden, Immobilienblase, Immobilienpreise, Immobilienvermögen, Leerstandsquote, Mietrendite, Mortgage Equity Withdrawal, Real Estate Investment Trust, Wohnungsbauanleihe, Wohnungsluxusgeld, Zwei-Säulen-Prinzip. – Vgl. den Anhang “Statistik des Euro-Währungsgebiets”, Rubrik “Preise, Produktion und Arbeitsmärkte” im jeweiligen Monatsbericht der EZB, Monatsbericht der EZB vom Dezember 2003, S. 42 ff., Monatsbericht der EZB vom Februar 2006, S. 61 ff. (ausführliche Darstellung; Übersichten, S 65: bemerkenswerte Statistiken zu den Wohnimmobilien der Privathaushalte), Monatsbericht der EZB vom Dezember 2006, S. 51 ff. (Immobilienvermögen der Privathaushalte nach verschiedenen Gliederungspunkten unterteilt), Monatsbericht der EZB vom Mai 2007, S. 48 ff. (viele detaillierte Übersichten, auch nach Mitgliedsländern unterteilt), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Juli 2007, S. 15 ff. (Zusammenhang zwischen Immobilienmarkt und Geldnachfrage; viele Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Februar 2008, S. 51 ff. (Entwicklung der Kredite, Investitionen und Preise für Wohneigentum seit 1997; vier wichtige Übersichten), Monatsbericht der EZB vom August 2009, S. 83 ff. (Finanzierung des Wohnungsbaus im Eurogebiet; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Februar 2010, S. 46 ff. Markt für Wohnimmobilien 19972009; Übersichten), Monatsbericht Deutschen Bundesbank vom Februar 2010, S. 62 f. (Preise für Wohnimmobilien in Deutschland 2003- 2009), Monatsbericht der EZB vom Mai 2010, S. 68 ff. (Markt für Wohnimmobilien im Eurogebiet seit 1999; Übersichten; Prognose), Monatsbericht der EZB vom August 2010, S. 54 ff. (Preise für Wohneigentum und die Auswirkung auf den HVPI; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom September 2010, S. 60 ff. (Immobilienmarkt in der Eurozone seit 1997; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom Dezember 2010, S. 58 ff. (Wohnimmobilienmarkt seit 2008 vielfach aufgeschlüsselt; Tendenzen; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom April 2011, S. 47 ff. (Preise; Tendenzen; viele Übersichten), Finanzstabilitätsbericht 2011, S. 43 f. (Immobilienmarkt in Deutschland stabil; Übersichten), Monatsbericht der EZB vom November 2011, S. 67 ff. (ausführliche Abhandlung mit vielen Übersichten; Vergleiche mit den USA; Unsicherheiten hinsichtlich der Zukunftsentwicklung), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Februar 2012, S. 54 f. (Preisentwicklung für Wohnimmobilien in Deutschland; Übersichten), Finanzstabilitätsbericht 2012, S. 56 ff. (ausführliche Analyse des Wohnungsmarktes seit 1995; viele Übersichten; Literaturhinweise), Monatsbericht der EZB vom Mai 2013, S. 59 f. (Entwicklung der Preise für Wohneigentum im Eurogebiet seit 2000), Monatsbericht der EZB vom Juli 2013, S. 55 ff. (Wohnimmobilien im Eurogebiet und ihr Wert; viele Übersichten), Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Oktober 2013, S. 13 ff. (Markt für Wohnimmobilien in Deutschland; zahlreiche Übersichten), Finanzstabilitätsbericht 2013, S. 17 (Preise für Wohnimmobilien steigen; allfällige Gefahren), Geschäftsbericht 2013 der Deutschen Bundesbank, S. 53 f. (Wohnungsbauinvestitionen der Privathaushalte seit 1991; Übersicht).

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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