Von (börsennotierten) Unternehmen verbreitete (Pflicht)Mitteilungen, die – in sprachlich vieldeutige Redewendungen oder umschweifige Formulierungen gegossen oder (immer häufiger) – mit viel nichtssagendem Gerede aufgefüllt, mit belanglosen Aussagen samt reichlich die Aufmerksamkeit des Lesers geschickt ablenkenden Bildern angereichert sind (information overload). Auf diese Weise versucht man, unangenehme Tatsachen zu verdecken. – In den USA haben nach der Sarbanes-Oxley-Act Mitteilungen in “plain English” (Klartext) zu erfolgen; künftige Markteinschätzungen sind als Erwartungen eindeutig zu kennzeichnen. Trotzdem gehen auch hier viele Unternehmen den Weg der Informations-Überladung. – Siehe Ad-hocMitteilung, Aktionärsbrief, Aufsichtsvermeidung, Aussagen, zukunftsgerichtete, Entscheidungsnützlichkeit, Informations-Überladung, Klartext, Managed Bank, Nichts, bilanzielles, Pensionsverpflichtungen, Prognosebericht, Sarbanes-Oxley-Act, Stetigkeit, VerlustTarnung, Verständlichkeit, Vorhersagen, Wesentlichkeit, Zweckdienlichkeit.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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