Beveridge-Kurve (Beveridge curve)

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Beliebte graphische Darstellung, welche das Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt in Bezug auf offene Stellen und Arbeitslosigkeit veranschaulicht. Die Zentralbanken sind hinsichtlich des Aussagewertes der Beveridge-Kurve zumeist vorsichtig. Denn – es wird die Volkswirtschaft gleichsam punktförmig betrachtet; selbst auch grosse regionale Unterschiede werden – zumindest im Grundmodell – vernachlässigt; man vergleiche aber etwa die USA mit Luxemburg, und – die Statistik der freien Arbeitsplätze war und ist noch immer ungenau, weil nicht alle offenen Stellen den Arbeitsbehörden gemeldet werden, und die zur Berechnung herangezogene Datenbasis daher unsicher ist. – Siehe Okunsches Gesetz, Stellenanzeigen-Index, Wachstum-BeschäftigungZusammenhang. – Vgl. Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom April 2011, S. 40 ff (Beveridge-Kurve und sektoraler/regionaler Strukturwandel; Übersichten; Literaturhinweise).

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Beveridge-Kurve (Beveridge curve)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/beveridge-kurve-beveridge-curve/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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