Sektoraler Strukturwandel
Sektoraler Strukturwandel bezeichnet die im Zeitverlauf stattfindende Verlagerung wirtschaftlicher Aktivität zwischen Wirtschaftszweigen. Er zeigt sich etwa in veränderten Anteilen der Sektoren an Arbeitsstunden, Bruttowertschöpfung, Konsum, Investitionen und Vorleistungsnutzung. Der Bericht betont, dass nicht nur eine Verschiebung zwischen Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen stattfindet. Zugleich verändern sich die Produktions- und Vorleistungsverflechtungen, über die sektorale Effizienzimpulse auf andere Wirtschaftsbereiche übertragen werden. Dadurch kann der Strukturwandel das gesamtwirtschaftliche Produktivitätswachstum auch ohne isolierte Effizienzänderung eines Sektors beeinflussen.
Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – März 2026 , 26.03.2026 , PDF-S. 92. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/988542/referenceDoc/5895ae7b0fe2b871ce74372e4895eede.
Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie mich an: info@ekrah.com

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