Gewinnkonjunktur (trend to business profitability)

Auch in: EN FR

Allgemein gesagt für einen Zeitraum steigender Gewinne in einzelnen Branchen oder in der Volkswirtschaft gesamthaft, zumeist bezogen auf die Kurse entsprechender Aktien. – Einschränkend manchmal auch in der Bedeutung gesagt, dass eine Firma bzw. eine Branche in einer Volkswirtschaft zwar steigende Gewinne verbuchen (carry on increasing profits). Diese Gewinne leiten sich aber nicht aus dem operativen Ertrag her, sondern aus anderen Quellen, wie etwa dem Verkauf von Unternehmensanteilen oder der Neubewertung einzelner Posten. Trotz sinkender Umsatzrendite wird so ein Gewinn ausgewiesen. – Siehe Boom, Bull, Floor, Deckungsbeitrag, Gewinn, operativer, Gewinnüberraschungen, Gewinnwarnung, Handelsergebnis, Hausse, Prosperität, Runup, Topping out, Umsatzrendite.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Passend zum Seiteninhalt

Passende Formel

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Gewinnkonjunktur (trend to business profitability)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/gewinnkonjunktur-trend-to-business-profitability/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

6 Seitenaufrufe dieser Seite