German
Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.
- Swapsatz, marginaler (marginal swap point quotation) DE
Swapsatz, bei dem die von der EZB im Rahmen ihrer Swappolitik gewünschte Zuteilungsmenge im Tenderverfahren erreicht wird. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne …
- Swaption (so auch im Deutschen gesagt) DE
Option auf ein Swap. Der Käufer der Option hat das Recht, – gegen Zahlung einer Optionsprämie – zu einem vertraglich festgelegten Zeitpunkt – in einen in …
- Sweat Equity (so auch oft im Deutschen gesagt; seltener Gründerentschädigung) DE
Unternehmensanteile, welche der Gründer als Vergütung für seine erfolgreiche Arbeit erhält (the efforts put into a start-up company by the founders in exchange for ownership shares …
- Swiss Finish (so auch im Deutschen gesagt; seltener Schweizer Sondervorschriften). Die besonderen, sich an Basel-III anschliessenden Vorschriften für die Schweiz. – Die Bilanzsummen der beiden Schweizer Grossbanken USB und Credit Suisse waren im Jahr 2010 sechsmal grösser als das Volkseinkommen der Schweiz. Die Schieflage nur eines der Institute könnte die schweizerische Wirtschaft gesamthaft sehr stark in Mitleidenschaft ziehen bzw. den Staat zwingen, mit Steuergeldern eine Bankenpleite abzuwenden. Daher sollen USB und Credit Suisse mindestens zehn Prozent hartes Kernkapital vorhalten. Das entspricht einen Zuschlag von vierzig Prozent gegenüber den Vorgaben von Basel-III. Zählt man die harten und weichen Kapitalanforderungen im einzelnen zusammen, so müssen die Schweizer Banken eine Quote von neunzehn Prozent Kernkapital vorhalten. – Siehe German Finish, IFRS-Dialekte, Regelwerk, einheitliches, Staatsfonds. DE
Die besonderen, sich an Basel-III anschliessenden Vorschriften für die Schweiz. - Die Bilanzsummen der beiden Schweizer Grossbanken USB und Credit Suisse waren im Jahr 2010 sechsmal …
- Swiss Market Index DE
Aktienindex für zwanzig Schweizer Blue Chips. In ihm waren Mitte 2010 die drei Unternehmen Novartis, Nestlé und Roche zu über 60 Prozent vertreten, gefolgt von den …
- Swissy (swissy) DE
Im Börsenjargon gesagt für den CHF (currency exchange parlance for Swiss Franc). – Siehe Aussie, Kiwi, Loonie. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne …
- Switcher sowie [seltener] Wechselanleger und Umsteiger (switcher) DE
Bei Kapitalverwaltungsgesellschaften solche Anleger, die professionell und manchmal aufgrund der Berechnung der Sharpe-Relation von einem Fonds in den andern wechseln. Geschieht das innert verschiedener Fonds derselben …
- Symboltheorie (symbol doctrine) DE
In Bezug auf das Geld die von der Geldphilosophie besonders herausgestellte Tatsache, dass das heutige, in Form von Papiergeld und Scheidemünzen bestehende Geld "reine Abstraktion" sei, …
- Synagogengeld (impost on synagogues) DE
In einigen deutschen Territorialstaaten früher den Bürgern mosaischen Glaubens (persons of mosaic religion) auferlegte Zahlung – für die Genehmigung zum Neubau einer Synagoge oder/und – für …
- Syndikat (syndicate) DE
In Bezug auf den Finanzmarkt die fallweise Zusammenarbeit mehrerer Banken, um gemeinsame bestimmte Geschäfte durchzuführen, wie etwa die Ausreichung eines grossvolumigen Kredits an ein Unternehmen oder …