Symboltheorie (symbol doctrine)

In Bezug auf das Geld die von der Geldphilosophie besonders herausgestellte Tatsache, dass das heutige, in Form von Papiergeld und Scheidemünzen bestehende Geld “reine Abstraktion” sei, nämlich ein Zeichen (symbol; Symbol) und Ausdruck für – für die Begehrtheit, für die Wertschätzung, die wirtschaftliche Brauchbarkeit eines Gegenstandes bzw. – für seine Tauschbarkeit. – Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Eigenschaften dem Geld nur dann voll anhaften, wenn es auch eine entsprechende Kaufkraft verkörpert und wenn der freier Marktzutritt, mithin also Kontaktfreiheit (freedom of contact) und Kontraktfreiheit (Vertragsfreiheit; freedom of contract), gewährleistet ist. – Siehe Actus-purus-Grundsatz, Allmacht-Doktrin, Begültigung, Geld, sittliches, Geldethik, Geldglaube, Geldrechenhaftigkeit, Geldzweck, Inflation, Mammon, Mammonismus, Pantheismus, monetärer, Ungüter, Zahlungsmittel.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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