German
Begriffserläuterungen aus der Finanzwelt im allgemeinen und aus der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) insonderheit sowie auch aus dem Bereich des Aufsichtsrechts und der Staats-Schuldenverwaltung, auf mehrfachen Wunsch ergänzt auch um etwelche, zum Verständnis der Zentralbankpolitik notwendige Grundbegriffe des Bank- und Börsenwesens, sowie ältere und neuere Ausdrücke, die sprachlich auf “Geld” Bezug nehmen, die Beschreibung einiger für die europäische und die weltweite geldpolitische Zusammenarbeit wichtiger Gremien und Foren sowie Hinweise auf entsprechende Fachartikel im Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, im Monatsbericht der Europäischen Zentralbank und im Jahresbericht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie – durchwegs auf die Gegebenheiten und Rechtsverhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland bezogen. Alphabetisch geordnet, mit den jeweiligen englischen Fachbegriffen, und erarbeitet hauptsächlich aufgrund offizieller Druckschriften. Über die Suchfunktion des Browsers sind auch viele Begriffe aufzufinden, denen kein eigenes Stichwort gewidmet ist.
- Internationales Forschungsforum zur Geldpolitik (International Research Forum on Monetary Policy) DE
Von der EZB, dem Board of Governors der US-Zentralbank, den Zentrum für Deutsche und Europäische Studien der Georgetown-Universität und dem Zentrum für Finanzstudien der Universität Frankfurt …
- Internationalisierung (internationalisation) DE
Wenn nicht anders definiert, so versteht man in der Finanzwelt darunter – den Grad der weltumspannenden Ausrichtung eines Portfolios oder – die Tätigkeit einer inländischen Bank …
- Internen Ratings gestützter Ansatz auch IRBA-Verfahren (internal ratings-based approach, IRBA) DE
Gemäss Basel-II eine Möglichkeit, neben dem im Regelwerk vorgegebenen Standard-Ansatz die Mindesteigenmittel-Anforderungen für das Kreditrisiko einer Bank zu berechnen. Hierbei werden – institutsintern Einschätzungen der Bonität …
- Internet Brokerage (so auch im Deutschen gesagt) DE
Der Vertrieb von Wertpapieren über das Internet. – Siehe Internet-Angebote. Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch …
- Internet-Angebote (internet offers) DE
Werden Wertpapiere auch an Anleger in Deutschland über das Internet angeboten, so unterliegen diese Angebote neben den Regelungen der Informationspflichten-Verordnung (BGB-InfoVO) daneben den Vorschriften des Verkaufsprospekt-Gesetzes. …
- Internet-Bezahlung (internet payments) DE
Die Zahlung bei Onlinekäufen (internet purchases). Im Gegensatz zum ortsansässigen Handel (stationary trade) wird bei Internetkäufen vorwiegend unbar (cashless) bezahlt. Es haben sich verschiedene Bezahlverfahren herausgebildet. …
- Internet-Foren (internet platforms) DE
Besondere Webseiten, auf denen Personen Informationen aller Art austauschen können (Web-sites that provide an online exchange of information between people about any topic). - Wenn im …
- Internetbank (trade name Internet bank; click and mortar bank) DE
Herkömmliche Bank mit Filialsystem, die einen Teil der Geschäfte entweder direkt oder über eine eigens dazu gegründete Tochter durch eine entsprechend gestaltete Seite (Internetschalter, transactional website) …
- Internetbank, reine (Internet-only bank; pure play Internet bank; Internet-primary bank) DE
Bank, die ihre Geschäfte ausschliesslich über das Internet abwickelt; im Gegensatz zur – Bank mit Filialsystem, die über betretbare Geschäftsräume oder Autoschalter verfügt (brick and mortar …
- Internetschalter (bank transactional website) DE
Seitens der Kundschaft die Möglichkeit, Dienstleistungen einer Bank auf dem Weg entsprechend ausgestalteter Seiten über das Internet in Anspruch zu nehmen (opportunity which permits customers to …