Anglizismen (anglicisms)

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Entlehnungen aus der englischen Sprache, die in die Landessprache eingedrungen sind. Weil die Finanzwelt weithin globalisiert ist, so häufen sich hier begreiflicherweise Wörter und Redensarten aus dem Englischen. Wenn das immer wieder als Unart des sog. “Zeitgeistes” (spirit of the time; zeitgeist) gerügt wird, so ist dies falsch. Schon alte Kaufmannssprache sog sich mit italienischen Wörtern (wie Debet, Konto, Storno) voll, und die alte Börsensprache nahm viele Entlehnungen aus dem Französischen (wie Kupon, Baisse, Journal) auf. – Siehe Börsensprache, Finanzsprache Jargon, Sprachimperialismus.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Anglizismen (anglicisms)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/anglizismen-anglicisms/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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