Wachstumsbeitragszerlegung

Eine Wachstumsbeitragszerlegung teilt die Veränderung des Bruttoinlandsprodukts rechnerisch in Beiträge einzelner Bestimmungsfaktoren auf. Im Bericht wird das BIP als Produkt aus Bevölkerungszahl, Altersstruktur, Erwerbsbeteiligung und wirtschaftlicher Leistung je Erwerbsperson dargestellt. Aus dieser Identität lassen sich die jeweiligen Beiträge zum BIP-Wachstum bestimmen. Das Verfahren dient der quantitativen Einordnung demografischer und arbeitsmarktbezogener Einflüsse; die so ermittelten Beiträge sind zunächst rechnerische Komponenten und nicht ohne Weiteres als unabhängige Kausaleffekte zu verstehen.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juni 2026 , 18.06.2026 , PDF-S. 100. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/998608/referenceDoc/64e67324481c1983aed9dbd415327e5e.

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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Wachstumsbeitragszerlegung“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/wachstumsbeitragszerlegung/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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