Wachstumsbeitrag (growth share)

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Der Anteil, den einzelne Geschäftsfelder zum Gewinn- bzw. Vermögenszuwachs einer Bank und allgemein: eines Unternehmens erbringen. – Gesamtwirtschaftliche betrachtet der Anteil, den eine Branche zur Steigerung des Bruttoinlandsproduktes beisteuert. Er wird berechnet als die reale (preisbereinigte; adjusted for price) Veränderungsrate der Bruttowertschöpfung einer Branche gegenüber dem Vorjahr, vervielfacht mit dem Vorjahresanteil dieser Branche am Bruttoinlandsprodukt.
Weil sich daraus mittelfristig ein möglicher Strukturwandel ablesen lässt, so wird der Wachstumsbeitrag auch von den Zentralbanken beobachtet. – Siehe BehauptungsStrategie, Strukturumbruch, Zwei-Säulen-Prinzip.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Wachstumsbeitrag (growth share)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/wachstumsbeitrag-growth-share/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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