Lombarden (shares of the Austrian South Railway)

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In older stock market parlance, shares of the Austrian South Railway. This railroad company, founded in 1858, was, after the nationalization of most railroads in the second half of the 19th century, the most important privately owned railroad company remaining in Europe and, until the disintegration of Austria-Hungary in 1919, one of the largest private companies ever. The company played an important role in the economic and social history of Austria, especially in the construction of housing for workers. Accordingly, the shares, which were also traded on many stock exchanges around the world, enjoyed a far more prominent position. – Due to the peace provisions of St. Germain (1919), by far the largest part, over seventy percent of the network fell to the successor states. The rolling stock (railway vehicles) was also divided up. The debts of the company, however, had to be borne by the Austrian state alone. It was not until the end of 1982 that the company was deleted from the Austrian Commercial Register as “Donau-Save-Adria-Eisenbahngesellschaft (DOSAG)”. – See Blue Chips, Metalliques.

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Merk, G. (Hrsg.): „Lombarden (shares of the Austrian South Railway)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/lombarden-shares-of-the-austrian-south-railway/ (Stand: 25.07.2023).

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Lombarden (shares of the Austrian South Railway)

Auch in: EN

In der älteren Börsensprache gesagt von Aktien der österreichischen Südbahn. Diese 1858 gegründete Eisenbahngesellschaft war, nach der Verstaatlichung der meisten Eisenbahnen in der zweiten Hälfte des 19. Jhts., das wichtigste in Privatbesitz verbliebene Eisenbahnunternehmen in Europa und bis zum Zerfall Österreich-Ungarns 1919 eines der grössten privaten Firmen überhaupt. In der Wirtschafts- und Sozialgeschichte Österreichs spielte das Unternehmen ein bedeutende Rolle und hier vor allem im Arbeiterwohnungsbau. Entsprechend genossen die auch an vielen Börsen der Welt gehandelten Aktien eine weit herausragende Stellung. – Aufgrund der Friedensbestimmungen von St. Germain (1919) fiel der weitaus grösste Teil, über siebzig Prozent des Netzes den Nachfolgestaaten zu. Auch das rollende Material (rolling stock: railway vehicles) wurde aufgeteilt. Die Schulden des Unternehmens freilich musste der österreichische Staat ganz allein tragen. Erst Ende des Jahres 1982 wurde das Unternehmen als “Donau-Save-Adria-Eisenbahngesellschaft (DOSAG)“ aus dem österreichischen Handelsregister gelöscht. – Siehe Blue Chips, Metalliques.

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Merk, G. (Hrsg.): „Lombarden (shares of the Austrian South Railway)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/lombarden-shares-of-the-austrian-south-railway/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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