Kultursponsoring (cultural sponsorship)

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Der Einsatz von Geld oder Sachleistungen – bei Banken vor allem die Bereitstellung von Räumlichkeiten – seitens eines Unternehmens mit dem Ziel, künstlerisches Schaffen jeder Art (artistic creation of every kind) zu unterstützen. Dabei spielt – im Gegensatz zum Spendewesen oder Mäzenatentum – immer auch der werbliche Nutzen (marketing purpose, promotional advantage) für den Sponsor eine Rolle: dieser will sich einer möglichst breiten Öffentlichkeit empfehlen. – Kein anderer Wirtschaftsbereich engagiert sich in Deutschland so reichlich für die Pflege der geistigen und künstlerischen Lebensäusserungen der Gesellschaft wie die Banken. Die Schalterhallen vor allem der Sparkassen in Deutschland gelten inzwischen als die grössten Aussteller vor allem junger und bis anhin unbekannter lokaler Talente. – Siehe Event Marketing, Product Placement, Schleichwerbung, Sponsor, Werbebeschränkungen.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kultursponsoring (cultural sponsorship)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kultursponsoring-cultural-sponsorship/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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