Kathedralgeld und Kathedraticum (cathedral due, cathedraticum)

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Eine regelmässige – meist jährliche – Umlage aller (katholischen) Kirchen einer Diözese an die Bischofskirche (Kathedrale; cathedral), die in einigen Ländern bis heute eingeführt ist (a moderate contribution payable annually to a diocesan bishop by the various churches subject to his jurisdiction). – In Deutschland war ihr Ertrag in der Regel zur Besoldung der Geistlichen an der Bischofskirche bestimmt. Nur in den Schaltjahren (leap years: Jahre, deren zwei Endziffern durch vier teilbar sind, mit Ausnahme der Jahrhundertdaten) floss das Kathedralgeld dem Bischof zu dessen freier Verwendung unmittelbar zu. – Siehe Ablassgeld, Abtrag, Amtsgeld, Annaten, Anzugsgeld, Beichtgeld, Kirchgeld, Memoriengeld, Messegeld, Obvention, Opfergeld, Palliengeld, Prokurationsgeld, Stolgeld, Vokationsgeld.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Kathedralgeld und Kathedraticum (cathedral due, cathedraticum)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/kathedralgeld-und-kathedraticum-cathedral-due-cathedraticum/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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