Holzfuhrgeld (wood cartage redemption payment)

Auch in: EN FR

Zahlung zur Ablösung der Verpflichtung (soccage) des Leibeigenen (villein, bondman), – eine bestimmte Menge an Holz – im eigenen Gespann – der Herrschaft (dem Fro[h]nhof; manor house) zuzuführen, die sog. Holzfuhr-Fro[h]nde. Fro[h]nde (soccage, compulsive service) bezeichnet allgemein ein in früherer Zeit persönlich, körperlich zu leistender Dienst an die Fro[h]nHerrschaft, wie vor allem an den Grundbesitzer bzw. die Gemeinde. – Siehe Befreiungsgeld, Dienstgeld, Dispensationsgeld, Erlösung, Frongeld.

Achtung: Das Finanzlexikon ist urheberrechtlich geschützt und darf ohne die ausdrückliche Einwilligung lediglich zum privaten Gebrauch benutzt werden!
Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
E-Mail-Anschrift: info@jung-stilling-gesellschaft.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Ernst_Merk
https://www.jung-stilling-gesellschaft.de/merk/
https://www.gerhardmerk.de/

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Holzfuhrgeld (wood cartage redemption payment)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/holzfuhrgeld-wood-cartage-redemption-payment/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

4 Seitenaufrufe dieser Seite