Groll-Effekt (grudge effect)

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Wenn nicht anders definiert die Tatsache, dass bei der Erhöhung einer als unbillig empfundenen direkten Steuer – etwa auf Arbeitseinkommen; auf den Umsatz von Wertpapieren – die Betroffenen mit – Verringerung der angebotenen Menge – hier: weniger Arbeitsstunden durch Verweigerung von Überstunden; (refusal to work overtime) Umsatzverschiebung in das Schattenbankbereich und in das Underground Banking – oder/und Minderung der Qualität des Angebots reagieren – etwa schlampiges Arbeiten (sloppy working); ordentliche Bedienung nur noch der Grosskunden, der institutionellen Anleger. – Daraus wird gefolgert, dass einer indirekten Besteuerung (indirect taxation) grundsätzlich der Vorzug zu geben sei. – Siehe Flat Tax, Lenkungs-Steuer, Spekulationsteuer, Tobin-Steuer.

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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
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Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Groll-Effekt (grudge effect)“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/groll-effekt-grudge-effect/ (Stand: 15.10.2022).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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