Vollzeitäquivalent

Ein Vollzeitäquivalent ist eine rechnerische Einheit, mit der das Arbeitsangebot nicht nur nach der Zahl der Personen, sondern unter Berücksichtigung ihrer Arbeitszeit gemessen wird. Teilzeitbeschäftigte gehen entsprechend ihrem Arbeitszeitumfang anteilig ein. Im Bericht wird das Erwerbspersonenpotenzial in Vollzeitäquivalenten projiziert, damit Veränderungen der durchschnittlichen Arbeitszeit und Verschiebungen zwischen Vollzeit und Teilzeit in der Entwicklung des potenziellen Arbeitseinsatzes sichtbar werden.

Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht – Juni 2026 , 18.06.2026 , PDF-S. 116. https://publikationen.bundesbank.de/caas/v1/media/998608/referenceDoc/64e67324481c1983aed9dbd415327e5e.

Zitieren

Merk, G. (Hrsg.): „Vollzeitäquivalent“. In: Finanz- und Wirtschaftslexikon. https://www.gerhardmerk.de/vollzeitaquivalent/ (Stand: 21.08.2026).

Die von Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk begründete Sammlung wird seit Herbst 2014 von Professor Dr. Dr. h.c. Eckehard Krah redaktionell fortgeführt und um neue Begriffe ergänzt. Sollten Sie Fehler entdecken oder sonstige Hinweise haben, schreiben Sie an: info@ekrah.com

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