Irreführende Bezeichnung für eine Aktie, die ein Anteilseigner zusätzlich zu seinen bereits erworbenen Aktien erhält (an issue of bonus shares in proportion to existing shares held). Die Aktie finanziert sich aus Gesellschaftsmitteln (capital earned out of retained earnings), an denen der Aktionär eh beteiligt ist. – Der Vorteil für die Gesellschaft liegt darin, dass sie durch die Ausgabe von Gratisaktien keinen Abfluss von liquiden Mitteln erfährt, und dass auf diesem Weg eine Dividendenzahlung vermieden wird. – Der Vorteil für den Aktionär kann darin liegen, dass er die Zusatzaktie nicht versteuern muss. Demgegenüber sind ihm zufliessende Dividendenzahlungen als Einkünfte aus Kapitalvermögen in den meisten Ländern der Einkommensteuer unterworfen. – Siehe Dekapitalisierung, Sonderdividende.
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Universitätsprofessor Dr. Gerhard Merk, Dipl.rer.pol., Dipl.rer.oec.
Professor Dr. Eckehard Krah, Dipl.rer.pol.
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